ESA setzt auf Photovoltaik
Buongiorno in der Sonnenstube
26. Februar 2025 agvs-upsa.ch – Bereits bei drei Geschäftsstellen setzt die ESA auf Strom aus Sonnenkraft. Natürlich auch in der Sonnenstube der Schweiz, dem Tessin. Die kleinste der elf ESA-Geschäftsstellen ist aber nicht nur wegen ihrer Photovoltaik einen Blick nach Giubiasco wert. Timothy Pfannkuchen

Sonnenstrom: Bereits an drei Standorten (hier Burgdorf BE) setzt die ESA auf Photovoltaik. Fotos: ESA
Theoretisch könnte eine 800 mal 800 Kilometer messende Anlage für Photovoltaik (PV) in der Sahara den Strombedarf der ganzen Welt decken: Solch ein Beispiel zeigt, wie viel die Kraft in der Sonne steckt. Wie im (theoretischen) Grossen, so im (realen) gar nicht so Kleinen bei der ESA: Allein die drei der elf Standorte, die bereits über PV-Anlagen verfügen, könnten den Jahresstrombedarf von 375 Haushalten decken. «An den übrigen Standorten eignen sich die Dächer nicht», erläutert uns Matthias Krummen, Leiter Management Services und Kommunikation bei der ESA. «Aber selbstverständlich gehen unsere Bemühungen in dieser Richtung weiter. Wird saniert oder allenfalls ein Neubau erstellt, wird die Installation von Photovoltaikanlagen geprüft und nach Möglichkeit realisiert.»
Ökologisch und ökonomisch gut
Doch bereits die drei bestehenden PV-Anlagen machen ausser viel Sinn auch viel Strom. Die grösste Anlage am Hauptsitz Burgdorf BE ist 4700 Quadratmeter gross (entspricht sieben Tennisplätzen) und generiert mit 2350 PV-Modulen 900 000 Kilowattstunden (kWh) im Jahr, was dem Jahresverbrauch von 200 Haushalten entspricht. PV-Anlage Nummer zwei liegt in St. Gallen: Die Ostschweizer Metropole gilt als PV-Vorreiter, und hier sind es bei der ESA 3500 PV-Quadratmeter aus 1776 Modulen für rund 700 000 kWh. Und in Giubiasco TI schliesslich sind es 265 PV-Module mit 550 Quadratmeter für 100 000 kWh. Umsonst zu haben sind solche Anlagen für die Energiezukunft natürlich nicht. Aber dafür eine gute Investition, die ausser ökologisch eben auch ökonomisch nachhaltig ist: Der Preis pro Kilowattstunde liegt je nach ESA-Anlage bei nur 5,5 bis 9,5 Rappen.

Das Tessiner Führungsteam: Der stellvertretende Geschäftsführer Nicola Di Sunno (links) und Geschäftsführer Massimo Vicedomini im Lager der kleinsten der elf ESA-Geschäftsstellen in Giubiasco TI.
Diese Lage ist ideal, aber fordernd
Die PV-Anlage in Giubiasco, wie alle drei Anlagen 2024 eingeweiht, ist ein guter Grund, mal genauer hinzuschauen bei dieser kleinsten, aber bedeutenden ESA-Geschäftsstelle. Sie existiert seit 1969, war erst in Bellinzona, zügelte 1980 nach Giubiasco (heute ein Ortsteil von Bellinzona) und dort 1988 in ihr heutiges Quartier. Die Lage ist für die 40 Mitarbeitenden (inklusive vier Lernenden) so ideal wie fordernd, wie Geschäftsführer Massimo Vicedomini sagt. Der Autobahnanschluss Bellinzona Süd liegt um die Ecke, die MFK nur 500 Meter entfernt. «Bei Bedarf können Kundinnen und Kunden auf dem Nachhauseweg zu uns kommen und sich gleich mit Service- und Verschleissteilen eindecken.» Doch das Verkehrsaufkommen im Tessin wächst, und von hier liefert die ESA bis ins Engadin, was nicht nur während der Ferienzeit eine Challenge ist: Stau ist alltäglich. Logistikleiter Valentino Lombardo: «Um Kundinnen und Kunden pünktlich bedienen zu können, passen wir uns der Situation jedes Mal an und optimieren laufend Prozesse und Lieferwege.»

Die Tessiner Geschäftsstelle liegt in Giubiasco, heute ein Ortsteil von Bellinzona, in der Nähe der Autobahn – und hat eine grosse PV-Anlage auf dem Dach.
Deutlich ausgebaute Lagerbestände
Aber auch sonst ist die Entwicklung der Tessiner Geschäftsstelle bemerkenswert. Und Nicola Di Sunno, stellvertretender Geschäftsführer, erinnert sich an die vergangenen über 25 Jahre bei der ESA: «Am Anfang bedienten wir die Kundschaft einmal am Tag mit zwei Lieferwagen. Heute führen wir pro Tag drei Lieferungen mit 14 Lieferwagen durch. Auch was das Lager betrifft, ist es uns gelungen, das Sortiment erheblich zu erweitern.» Die Geschäftsstelle Tessin wird täglich vom ESA-Zentrallager und vom deutschen Grosshändler Stahlgruber beliefert. Denn schliesslich ist Schnelligkeit und «Just in time» heute Trumpf – nicht nur im Tessin. Deshalb hat die ESA 2024 auch an allen anderen zehn Standorten den seit 2009 grössten Ausbau des Lagersortiments an Service- und Verschleissteilen durchgeführt. Um auch in der nachhaltigen Zukunft mehr Artikel am Lager zu haben und zudem auch mehr Lagerbestand pro Artikel.

Sonnenstrom: Bereits an drei Standorten (hier Burgdorf BE) setzt die ESA auf Photovoltaik. Fotos: ESA
Theoretisch könnte eine 800 mal 800 Kilometer messende Anlage für Photovoltaik (PV) in der Sahara den Strombedarf der ganzen Welt decken: Solch ein Beispiel zeigt, wie viel die Kraft in der Sonne steckt. Wie im (theoretischen) Grossen, so im (realen) gar nicht so Kleinen bei der ESA: Allein die drei der elf Standorte, die bereits über PV-Anlagen verfügen, könnten den Jahresstrombedarf von 375 Haushalten decken. «An den übrigen Standorten eignen sich die Dächer nicht», erläutert uns Matthias Krummen, Leiter Management Services und Kommunikation bei der ESA. «Aber selbstverständlich gehen unsere Bemühungen in dieser Richtung weiter. Wird saniert oder allenfalls ein Neubau erstellt, wird die Installation von Photovoltaikanlagen geprüft und nach Möglichkeit realisiert.»
Ökologisch und ökonomisch gut
Doch bereits die drei bestehenden PV-Anlagen machen ausser viel Sinn auch viel Strom. Die grösste Anlage am Hauptsitz Burgdorf BE ist 4700 Quadratmeter gross (entspricht sieben Tennisplätzen) und generiert mit 2350 PV-Modulen 900 000 Kilowattstunden (kWh) im Jahr, was dem Jahresverbrauch von 200 Haushalten entspricht. PV-Anlage Nummer zwei liegt in St. Gallen: Die Ostschweizer Metropole gilt als PV-Vorreiter, und hier sind es bei der ESA 3500 PV-Quadratmeter aus 1776 Modulen für rund 700 000 kWh. Und in Giubiasco TI schliesslich sind es 265 PV-Module mit 550 Quadratmeter für 100 000 kWh. Umsonst zu haben sind solche Anlagen für die Energiezukunft natürlich nicht. Aber dafür eine gute Investition, die ausser ökologisch eben auch ökonomisch nachhaltig ist: Der Preis pro Kilowattstunde liegt je nach ESA-Anlage bei nur 5,5 bis 9,5 Rappen.

Das Tessiner Führungsteam: Der stellvertretende Geschäftsführer Nicola Di Sunno (links) und Geschäftsführer Massimo Vicedomini im Lager der kleinsten der elf ESA-Geschäftsstellen in Giubiasco TI.
Diese Lage ist ideal, aber fordernd
Die PV-Anlage in Giubiasco, wie alle drei Anlagen 2024 eingeweiht, ist ein guter Grund, mal genauer hinzuschauen bei dieser kleinsten, aber bedeutenden ESA-Geschäftsstelle. Sie existiert seit 1969, war erst in Bellinzona, zügelte 1980 nach Giubiasco (heute ein Ortsteil von Bellinzona) und dort 1988 in ihr heutiges Quartier. Die Lage ist für die 40 Mitarbeitenden (inklusive vier Lernenden) so ideal wie fordernd, wie Geschäftsführer Massimo Vicedomini sagt. Der Autobahnanschluss Bellinzona Süd liegt um die Ecke, die MFK nur 500 Meter entfernt. «Bei Bedarf können Kundinnen und Kunden auf dem Nachhauseweg zu uns kommen und sich gleich mit Service- und Verschleissteilen eindecken.» Doch das Verkehrsaufkommen im Tessin wächst, und von hier liefert die ESA bis ins Engadin, was nicht nur während der Ferienzeit eine Challenge ist: Stau ist alltäglich. Logistikleiter Valentino Lombardo: «Um Kundinnen und Kunden pünktlich bedienen zu können, passen wir uns der Situation jedes Mal an und optimieren laufend Prozesse und Lieferwege.»

Die Tessiner Geschäftsstelle liegt in Giubiasco, heute ein Ortsteil von Bellinzona, in der Nähe der Autobahn – und hat eine grosse PV-Anlage auf dem Dach.
Deutlich ausgebaute Lagerbestände
Aber auch sonst ist die Entwicklung der Tessiner Geschäftsstelle bemerkenswert. Und Nicola Di Sunno, stellvertretender Geschäftsführer, erinnert sich an die vergangenen über 25 Jahre bei der ESA: «Am Anfang bedienten wir die Kundschaft einmal am Tag mit zwei Lieferwagen. Heute führen wir pro Tag drei Lieferungen mit 14 Lieferwagen durch. Auch was das Lager betrifft, ist es uns gelungen, das Sortiment erheblich zu erweitern.» Die Geschäftsstelle Tessin wird täglich vom ESA-Zentrallager und vom deutschen Grosshändler Stahlgruber beliefert. Denn schliesslich ist Schnelligkeit und «Just in time» heute Trumpf – nicht nur im Tessin. Deshalb hat die ESA 2024 auch an allen anderen zehn Standorten den seit 2009 grössten Ausbau des Lagersortiments an Service- und Verschleissteilen durchgeführt. Um auch in der nachhaltigen Zukunft mehr Artikel am Lager zu haben und zudem auch mehr Lagerbestand pro Artikel.
20 Jahre ESA-eShop

Seit Einführung 2005 hat sich der ESA-eShop im Garagengewerbe fest etabliert. Das 20. Jubiläum nimmt die 1930 gegründete Einkaufsorganisation des Schweizerischen Automobil und Motorfahrzeuggewerbes (kurz ESA) zum Anlass, um mit Aktionen zu feiern. Noch das ganze Jahr 2025 über bietet die ESA jeden Monat 20 Prozent Rabatt auf ein ausgewähltes Sortiment bei Bestellungen via eShop. Zudem gibt es Gewinnspiele mit Sofortpreisen und zum Jahresende einen tollen Hauptpreis, um sich, sagt Nadine Schiffmann, Leiterin Marketing/Service- und Verschleissteile der ESA, «bei unseren treuen Kundinnen und Kunden zu bedanken.» In den 20 Jahren seines Bestehens wurde der ESA-e-Shop stetig ausgebaut, etwa mit Partnershops oder 2021 mit Einbindung des Teilesuchkatalogs ESA-Partcat mit über 500000 Artikeln.

Seit Einführung 2005 hat sich der ESA-eShop im Garagengewerbe fest etabliert. Das 20. Jubiläum nimmt die 1930 gegründete Einkaufsorganisation des Schweizerischen Automobil und Motorfahrzeuggewerbes (kurz ESA) zum Anlass, um mit Aktionen zu feiern. Noch das ganze Jahr 2025 über bietet die ESA jeden Monat 20 Prozent Rabatt auf ein ausgewähltes Sortiment bei Bestellungen via eShop. Zudem gibt es Gewinnspiele mit Sofortpreisen und zum Jahresende einen tollen Hauptpreis, um sich, sagt Nadine Schiffmann, Leiterin Marketing/Service- und Verschleissteile der ESA, «bei unseren treuen Kundinnen und Kunden zu bedanken.» In den 20 Jahren seines Bestehens wurde der ESA-e-Shop stetig ausgebaut, etwa mit Partnershops oder 2021 mit Einbindung des Teilesuchkatalogs ESA-Partcat mit über 500000 Artikeln.
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